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Ludwig

Der König von Bavaria

'"Eine Stadt mitten in den Wolken errichten. Welch ein Irrsinn! Aber wo sonst konnten wir uns aus den Klauen der Preußen befreien? Wo sonst hätten wir eine Gesellschaft entstehen lassen können, die immer reicher und reicher wird und ein Königreich erschaffen, das nicht ausgebeutet werden kann? Etwa auf dem Meeresgrund? Oder dem Mond? Lächerlich! Es war nicht unmöglich Bavaria hoch oben im Himmel zu bauen. Es war unmöglich, es irgendwo anders zu bauen..."

- Ludwig II.

Ludwig II. Otto Friedrich Wilhelm von Bayern (* 25. August 1845; † unbekannt) war bis zu seiner Entmündigung König von Bayern und Gründer von Bavaria.


LebenBearbeiten

Als der Krieg gegen Preußen in einer völligen Niederlage endete, war Ludwig dem Zweiten klar, dass Bayern niemals frei sein würde. Noch während er die Friedensverträge unterschrieb und die Unabhängigkeit Bayerns aufgab, träumte er von einem fliegenden Königreich, das die Preußen nie erreichen könnten. Zwanzig Jahre vergingen, in denen er Schlösser baute und nach Inseln suchte, auf denen er ein neues Bayern gründen könnte. Erst der Mediziner Bernhard von Gudden half ihm bei der Verwirklichung seiner Vision.

Gründung von BavariaBearbeiten

Nach jahrelanger Planung flogen Ludwig II. und seine Gefolgsleute am 13. Juni 1886 mit ihren luftballon-bestückten Hütten in den Himmel und gründeten Bavaria. Als selbsternannter König von Bavaria gewährte Ludwig II. seiner Bevölkerung grenzenlosen Reichtum, ausschweifende Besäufnisse, sowie Inzest und Sodomie. Hexenverbrennungen und mittelalterliche Medizin wurden wieder eingeführt. Todesfälle durch wild um sich schießende Jäger wurden als Missgeschicke hingenommen. Für die Bevölkerung war es das Paradies.

Mit der Produktion von Zauberbieren stieg auch die Gewaltbereitschaft in Bavaria. Ludwig II. hingegen glaubte, dass die Preußen einen Weg in seine Stadt gefunden hätten und diese nun von innen auffraßen. Mit Propaganda und Hexenverfolgungen ging er gegen diese Bewegung vor. Mit dem Reichtumsgesetz führte er die Todesstrafe für verarmte Menschen ein. Die Saufereien seiner Bürger schränkte er jedoch nicht ein, da dies seiner Meinung nach nur Preußen tun würden.

Obwohl er homosexuell war und mit seinem Stallmeister zusammenlebte, fing Ludwig II. an über sein Erbe nachzudenken. Er zeugte mit einer unbekannten Frau ein Kind: Ludwig III. Mit einer Intrige gelang es jedoch dem CBU-Vorsitzenden Hugo Meerhofer den jungen Königssohn in einen alkoholkranken Psychopathen zu verwandeln. Dieser tötete seine eigene Mutter und wurde deshalb von Ludwig II. aus Bavaria verbannt. Die Enttäuschung von Ludwig II. über das Versagen seines eigenen Sohnes und dem Verfall seiner geliebten Stadt sorgte dafür, dass er seinen Traum aufgab und Bavaria im Jahre 1900 an Meerhofer verkaufte. Es ist unbekannt, was danach mit Ludwig II. geschehen ist.

Zitate

Ich bin König Ludwig II und ich möchte Sie eines fragen: Steht einem Bayer nicht das zu, was er sich im Schweiße seines Angesichts erarbeitet? "Nein!" sagen die Preußen. "Es gehört allen Deutschen." Ich konnte diese Antwort nicht akzeptieren. Stattdessen entschied ich mich für etwas anderes. Für etwas Unmögliches. Ich
entschied mich für Bavaria! Eine Stadt, in der ein Bierbrauer kein Reinheitsgebot fürchten muss. In der ein
schießwütiger Jäger sich keiner engstirnigen Moral beugen muss. In der diejenigen, die zu großem
Reichtum bestimmt sind, nicht durch die kleinen Preußen ausgebeutet werden. Wenn auch Sie für die Unabhängigkeit Bayerns kämpfen, kann Bavaria auch Ihre Stadt werden!

Als der Krieg gegen Preußen in einer völligen Niederlage endete, war mir klar, dass Bayern hier unten niemals frei sein würde. Noch während ich die Friedensverträge unterschrieb und die Unabhängigkeit Bayerns aufgab, träumte ich von einem fliegenden Königreich, das die Preußen nie erreichen könnten. Zwanzig Jahre vergingen, in denen ich Schlösser baute und nach Inseln suchte, auf denen ich ein neues Bayern gründen könnte. Erst der Mediziner Bernhard von Gudden half mir bei der Verwirklichung meiner Vision. Hunderte Bayern sollten eine neue Heimat finden. Am 13. Juni 1886 flogen wir mit unseren Hütten wie ein Vogelschwarm immer höher und höher, bis wir in den Wolken verschwanden. Das war der Tag, an dem Bavaria kein Märchen mehr war, sondern Realität.

Was ist der Unterschied zwischen einem Bayern und einem Preußen?
Ein Bayer baut eine Brauerei, der Preuße sagt: „Du hast dich an das Reinheitsgebot zu halten!“
Ein Bayer zündet einen Scheiterhaufen an, der Preuße sagt: „Das ist gegen das Gesetz!“
Ein Bayer wird unfassbar reich, der Preuße sagt: „Wir sind arm und hungrig. Bitte gib uns eine Spende!“

Fließt Blut auf den Straßen? Gewiss. Haben einige beschlossen, sich durch krankhaften Alkoholgenuss selbst zu zerstören? Zweifellos. Aber ich werde keine Verordnung herausgeben, ich werde kein Gesetz erlassen. Wenn ich damit anfangen würde die Saufereien meiner Bürger einzuschränken oder ihnen die Sodomie zu verbieten, wäre ich nicht besser als die Preußen unter uns, vor denen wir geflohen sind.

Mein geliebter Stallmeister hat darauf bestanden, dass wir das Wochenende im Wald verbringen. Aber schon jetzt sehne ich mich nach einem kühlen Bier. Wenn er mich tadelt, weil ich zu viel trinke, zerfließen seine Worte für mich zu einem endlosen, tierischen Gemecker. Ich habe Bavaria gegründet, weil es frei sein sollte von preußischen Tugenden, frei von Mäßigung und Nüchternheit. Weil ich unter Menschen leben will, für die Bier unverzichtbar ist. Trotzdem.... wenn er davon redet, dass ich einen Nachfolger brauche, dann halte ich inne. Ich hatte nie über mein Vermächtnis nachgedacht. Vielleicht..... im neuen Jahr.....

Man sagt mir, die Menschen leiden unter der dünnen Luft hier oben. Sie sehnen sich nach der Bergluft von früher und wollen, dass Bavaria etwas tiefer fliegt. Da dreht sich mir der Magen um! Ob ihnen die Kontrolle der Preußen wohl auch fehlt? Oder die Ächtung von Inzest? Wie auch immer. Wenn diese Verräter nicht mehr in Bavaria leben wollen, dann werde ich sie eben aus meiner Stadt werfen – im wahrsten Sinne des Wortes.

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